Eat – Play – Love

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Die perfekte Zusammenfassung eines unvergesslichen Wochenendes am Fühlinger See in Köln. Denn hier fanden am Samstag und Sonntag unter anderem die Deutschen Meisterschaften im Wakeboarden am Boot statt. Allerdings wurde dazu ein Rundum-Rahmenprogramm serviert, dass sich sehen lassen konnte.

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EAT:
Der Duft von zahlreichen Leckereien aus aller Welt wie indischer oder peruanischer Küche, französischen Gaumenfreuden oder deftigen, glücklichen Burger aus echtem, saftigen Fleisch zog zahlreiche Hungrige aus Köln und Umgebung zu den aufgestellten Foodtrucks. Einziges Manko: Man musste sich nur noch entscheiden oder eben versuchen so viele Mahlzeiten wie möglich zu sich zu nehmen um alles mal probiert zu haben. Hier war es an kulinarischer Vielfalt einfach nicht mehr zu toppen, was die späteren kleinen Warteschlangen vor den individuellen Büdchen nur noch bestätigten.

eat paly love men

PLAY:
Ebenfalls serviert wurde Wakeboarden vom Allerfeinsten. Die besten deutschen Fahrer battelten sich um den Titel des Deutschen Meisters/Meisterin und hinzu kamen internationale Toprider wie Dan Nott, Brenton Priestley oder David Vervenne, die in der offenen Kategorie ihre Moves zum Besten gaben.
Mit gutem Essen gestopfte Münder blieben offen als die Regattastrecke zur Wettkampfarena umfunktioniert wurde. In verschiedenen Kategorien wie Junior, Master, Open Ladies und Open Men konnte die komplette Palette der schwierigsten Wakeboardtricks bestaunt werden. Perfekte Bedingungen kamen den Teilnehmern zusätzlich zu Gute. Auch ein kurzer Ausfall des Wettkampfbootes brachte den Bootsponsor nicht aus der Ruhe, denn für Ersatz war ja Gott sei Dank gesorgt. Ob das irgendwie an 2,5 Tonnen Zusatzgewicht Beladung zwecks einer Monsterwelle zuzuschreiben war, lassen wir jetzt mal so stehen.
Nach der Qualifikation am Samstag standen dann die, die sich durchbeissen konnten im Finale. Ausser die Kategorie Boys wurde ebenfalls am Samstag ausgefochten. Als Gewinner nahmen sich folgende drei junge Talente die Medaillen mit nach Hause:

Eat Play Love Championships Boys:
1.Nikolas Gaigall
2.Wanley Fendrich
3.Kick De Heer

boys

Deutsche Meisterschaft:
1.Nikolas Gaigall
2.Wanley Fendrich
3.Michel Carstens
4.Finn Andrezak

Nachdem sich die Fahrer am Sonntag nach einem feuchtfröhlichem Samstag Abend wieder an der Regattastrecke versammelt hatten, hiess es wieder auf die Boards, fertig, los! Heute musste man alles auf eine Karte packen um einen der begehrten Plätze auf dem Treppchen zu ergattern – kein Wunder bei der Konkurrenz. Schön war auch zu sehen, dass dieses Jahr endlich mal wieder zahlreiche Mädels am Start waren. Das freute sicherlich auch die Zuschauer – denn nichts sieht besser aus als eine fette Backroll mit kurzer Boardshorts.

Deutsche Meisterin wurde Sigi Bächler, die sich durch mehrere Inverts und stylischen Grabs durchsetzte. Kurze Verwirrung gab es bei Platz 2,3 und 4, da die in der Schweiz lebende aber in Deutschland geborene Julia Meyer kurzfristig ausgebürgert und vom Wettkampfbüro nach der Siegerehrung schnell wieder eingebürgert wurde. Somit verschoben sich die Platzierung wiederum. Dort zeigten die Mädels Teamspirit und worum es beim Wakeboarden eigentlich geht – um das Teilen der gleichen Leidenschaft! Daher standen schlussendlich auch vier Ladies auf dem Podest. Well done girls!
Weitere Platzierungen:

Eat Play Love Championships Open Ladies:
1.Sigi Bächler
2.Loes Linders
3.Julia Meyer

ladies

Deutsche Meisterschaft:
1.Sigi Bächler
2.Julia Meyer
3.Sabrina Zistig
4.Kerstin Kleinenbrands

Die Juniorenklasse war dieses Jahr leider nicht ganz so zahlreich vertreten, dafür gab es schon richtig stylishe Tricks zu sehen und wir sind gespannt wer von den Jungs in den nächsten Jahren als starke Konkurrenz mit in die Open Men Kategorie einzieht. Hier die Results der Juniors:

Eat Play Love Championships & Deutsche Meisterschaft
1.Ben Kassin
2.Tino Ullsperger
3.Oliver Larking

Juniors

Bei den Masters konnte Felix Fester die Judges mit einem fetten Whirlybird überzeugen und zeigte das wohl breiteste Grinsen ever auf dem Podium. Es sei ihm gegönnt! Zweiter wurde Dominik Lindemann, dritter Michael Schuster.

Eat Play Love Championships Masters:
1.Pascal Perrotet
2.Felix Fester
3.Dominik Lindemann

masters

Deutsche Meisterschaft:
1.Felix Fester
2.Dominik Lindemann
3.Michael Schuster

Bei den Open Men zauberten die Jungs, was die Hantel und die Welle so hergab.
Die 1600 Euro Preisgeld wären normalerweise wohl ganz in die Hände der internationalen Gäste gewandert, wenn Brenton Priestley in seinem Lauf nicht zweimal gestürzt wäre. Schlussendlich konnte David Vervenne mit einem sehr sauberen, stylischen Run überzeugen und holte sich den dicksten Batzen Cash vor Dan Nott und Ariano Blanik. Diese gemischte Kombi von deutschen und internationalen Fahrern pumpte das Level des Wakeboardens noch einmal ordentlich nach oben, sodass die Zuschauer eine Créme de là Créme der schwierigsten Wakeboardtricks zu sehen bekamen. Adriano Blank – nein das ist kein Schuhdesigner – sondern der neue Deutsche Meister, den man sich merken sollte. Denn er mischte auch im Vergleich mit den internationalen Ridern ganz oben mit. Er wird wohl in den nächsten Jahren auf vielen Contests nicht wegzudenken sein. Hier die Results der Open Men:

Eat Play Love Championships Open Men:
1.David Vervenne
2.Dan Nott
3.Ariano Blanik

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Deutsche Meisterschaft:
1.Ariano Blanik
2.Tobias Dammith
3.Nico von Lerchenfeld
4.Phillip Schramm

LOVE:
Nachdem die Preise verteilt, die Sieger gekürt und das Benzin verballert war, widmete man sich Barfuss dem DJ Dirty Doering and friends, der dafür sorgte, dass fette Bässe durch das Fühlinger Umland gedrückt wurden und das Eventgelände mit ganz viel tiefer Liebe beschallte.

Eat – Play – Love in der wunderschönen Domstadt. Ein Konzept des Veranstalters Alex Neuwirth dass voll und ganz aufging und dank des trockenen Wetters natürlich umso mehr Besucher anlockte. Danke an alle Helfer und an die Organisation, die zuvor und während dieses dicken Events ganz sicher ein paar Nerven und Haare verloren hat.
Es gibt bereits jetzt Pläne für das nächste Jahr! Wir freuen uns drauf!

Text: Kerstin Kleinenbrands

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